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Website-Texte entrümpeln: Aussagen mit Verfallsdatum finden

Relative Jahresangaben, „neu“, verstreute Preise und alte Aktionen: So finden Sie Aussagen mit Verfallsdatum im Website-Text und bringen sie in stabile Form.

14 Min. Lesezeit TexteWebsite-PflegeAktualitätLesbarkeit

Ein Website-Text veraltet selten auf einen Schlag. Er veraltet Satz für Satz: „seit vielen Jahren“ wird irgendwann zur Untertreibung, „neu“ ist nach einer Weile nicht mehr neu, die Frühjahrsaktion steht im Herbst noch da, und die Telefonnummer im Leistungstext ist eine andere als im Kontaktbereich. Jede konkrete Aussage ist eine Stelle, die jemand aktuell halten muss. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie bestehende Texte nach solchen Aussagen durchsuchen, sie in eine Form bringen, die ohne Pflege wahr bleibt, oder sie streichen, und wie Sie dabei Werbesprache und Länge abbauen. Der Grund dafür sind Ihre Leserinnen und Leser und Ihr eigener Pflegeaufwand, nicht eine erhoffte Platzierung bei Google.

Aussagen mit VerfallsdatumSuchlauf auf der Live-Seite: Fundstelle, Typ und stabile ErsatzformFUNDSTELLETYPSTABILE FORM„Seit vielen Jahren für Sie da“Relative ZeitangabeGründungsjahr nennen„Neu: Termine online buchen“Neu und demnächstDatieren oder streichen„Zahlreiche Projekte umgesetzt“ZählbaresMit Stand oder weglassen„Telefon und Preise im Absatz“Stammdaten im FließtextAn einer Stelle führen„Frühjahrsaktion im Dauertext“Aktion und TerminAuf eigene Seite auslagern„Gefördert im Landesprogramm“Nachweis mit AblaufMit Gültigkeit oder weg28 %höchstens so viel der Wörter einer Seite schaffen Besucher im Mittel zu lesen20 % sind wahrscheinlicher (Nielsen Norman Group 2008)

Das Wichtigste in Kürze

Jede Behauptung im Text ist eine Pflegepflicht. Relative Zeitangaben, „neu“, Zählbares, verstreute Stammdaten, Aktionen und Nachweise mit Ablauf veralten, ohne dass jemand die Seite anfasst. Suchen Sie diese Stellen auf der Live-Seite, ersetzen Sie sie durch eine stabile Form oder streichen Sie sie, und nehmen Sie danach Werbesprache und Länge heraus. Eine Seite pro Woche genügt, angefangen mit der meistbesuchten.

Wie viel Kürze und Sachlichkeit ausmachen können, zeigt eine weitere Studie der Nielsen Norman Group aus dem Jahr 1997, in der 51 Testpersonen fünf Fassungen derselben Beispielseite bearbeiteten. Knapp geschrieben war die Seite um 58 % besser benutzbar, mit überfliegbarem Aufbau um 47 % und in sachlichem statt werblichem Stil um 27 %; alle drei Änderungen zusammen ergaben 124 % (Nielsen Norman Group 1997). Auch das ist eine Laborsituation mit einer einzigen Beispielseite und keine Zusage für Ihre Website. Die Richtung passt aber genau zu dem, was beim Entrümpeln geschieht: Wer Aussagen mit Verfallsdatum streicht, kürzt, und wer Werbesprache durch prüfbare Angaben ersetzt, schreibt sachlicher.

Kein Hebel für die Platzierung

Google Search Central nennt es ausdrücklich ein Warnzeichen, auf eine bestimmte Wortzahl hin zu schreiben, weil man eine bevorzugte Wortzahl vermutet; die Antwort in Klammern lautet „(No, we don't.)“. Ebenso gelten das Ändern von Seitendaten, ohne dass sich der Inhalt wesentlich geändert hat, und das massenhafte Hinzufügen oder Entfernen von Inhalten, um „frisch“ zu wirken, als Warnzeichen, dort mit dem Zusatz „(No, it won't)“ (Google Search Central). Entrümpeln lohnt sich deshalb für Ihre Leser und für Ihren Pflegeaufwand. Eine bessere Platzierung oder mehr Anfragen verspricht es nicht.

Schritt 1: Die Live-Seite durchsuchen

Gesucht wird auf der veröffentlichten Seite, nicht im Entwurf und nicht in einer Textdatei.

Nur dort sehen Sie, was Besucher tatsächlich lesen, einschließlich Fußzeile, Infokästen und Bildunterschriften, die man beim Bearbeiten leicht übersieht. Öffnen Sie die Seite im Browser und nutzen Sie dessen Suche mit Strg+F, auf dem Mac mit Cmd+F. Der Browser markiert jeden Treffer und zeigt an, wie viele es sind. Gehen Sie die folgenden Suchbegriffe der Reihe nach durch und notieren Sie jeden Satz, der mit der Zeit falsch werden kann.

  • „seit“ findet relative Zeitangaben wie „seit vielen Jahren“ oder „seit letztem Sommer“.
  • „neu“ und „bald“ finden Ankündigungen, die längst eingetreten oder nie gekommen sind; „demnächst“ und „ab sofort“ gleich mit.
  • „aktuell“ und „derzeit“ finden Sätze, die nur zu einem bestimmten Zeitpunkt gestimmt haben.
  • „dieses Jahr“, „nächstes Jahr“ und die Jahreszahlen der vergangenen Jahre finden Termine, Rückblicke und Jubiläen.
  • „€“ und „Euro“ finden Preise, die außerhalb der Preisseite stehen.
  • Die Namen von Mitarbeitenden und Ihre Telefonnummer finden verstreute Ansprechpartner und Kontaktdaten.

Für jeden Fund genügt eine Zeile in einer Liste: auf welcher Seite, welcher Satz, welcher Typ und welche Ersatzform. Eine Spalte für die Person, die den Sachverhalt bestätigen kann, spart später Rückfragen, denn wie lange jemand im Betrieb ist oder ob eine Mitgliedschaft noch läuft, weiß oft nur eine Person. Die Liste ist zugleich Ihr Arbeitsplan für die nächsten Wochen. Ein Eintrag kann so aussehen:

fundliste.txt
Seite:      Über uns
Fundstelle: „Seit über 20 Jahren Ihr Partner in der Region“
Typ:        relative Zeitangabe
Ersatz:     „Gegründet 2004, seitdem in der Region tätig“
Bestätigt:  Inhaberin

Seite:      Leistungen
Fundstelle: „Neu: Wartungsverträge für Heizungen“
Typ:        neu und demnächst
Ersatz:     „Neu“ streichen, Leistung wie jede andere beschreiben
Bestätigt:  Betriebsleitung

Sechs Typen von Aussagen mit Verfallsdatum

Die Funde lassen sich fast immer einem von sechs Typen zuordnen. Für jeden Typ gibt es eine Ersatzform, die ohne Pflege wahr bleibt, oder die Entscheidung, die Aussage zu streichen. Die Tabelle gibt den Überblick, die Abschnitte danach die Einzelheiten.

Tabelle waagerecht wischen

TypTypische FormulierungWarum sie veraltetStabile Ersatzform
Relative Zeitangabe„seit über 20 Jahren“, „seit letztem Jahr“Die Angabe stimmt nur in dem Jahr, in dem der Satz geschrieben wurdeGründungsjahr oder Datum nennen: „gegründet 2004“
Neu und demnächst„Neu: Online-Termine“, „bald auch samstags“Neues bleibt auf der Seite neu, Angekündigtes kommt oder kommt nichtMit Monat und Jahr datieren oder streichen
ZählbaresMitarbeitende, Kunden, Projekte, BewertungenJede Zahl ändert sich, meist ohne dass jemand den Text anpasstMit „Stand: Monat Jahr“ versehen oder weglassen
Stammdaten im FließtextPreise, Öffnungszeiten, Telefonnummer, AnsprechpartnerDieselbe Angabe steht an mehreren Stellen und wird nur an einer geändertAn genau einer Stelle führen, im Text darauf verweisen
Aktionen und Termine„Frühjahrsaktion“, „nur bis Monatsende“Die Aktion endet, der Dauertext bleibtAuf eine eigene, datierte Seite auslagern und danach entfernen
Nachweise mit AblaufZertifikate, Mitgliedschaften, FörderungenGültigkeit, Mitgliedschaft oder Förderzeitraum endenMit Gültigkeit oder Zeitraum nennen oder entfernen

Relative Zeitangaben und „neu“

Eine relative Zeitangabe rechnet von dem Tag aus, an dem jemand den Satz geschrieben hat.

„Seit über 20 Jahren“ ist im Jahr der Veröffentlichung richtig, einige Jahre später untertreibt der Satz, und wer „seit letztem Jahr“ liest, kann nicht wissen, welches Jahr gemeint ist. Die stabile Form ist das absolute Datum: das Gründungsjahr, das Jahr der Meisterprüfung, der Monat, in dem ein Angebot eingeführt wurde. Ein Satz wie „gegründet 2004“ ist in jedem Jahr richtig, und der Leser rechnet die Dauer selbst aus. Dasselbe gilt für „vor Kurzem“, „jüngst“ und „inzwischen“: Diese Wörter tragen keine Information, die ein Datum nicht besser trägt.

„Neu“ ist das Wort mit der kürzesten Haltbarkeit auf einer Website. Eine Leistung, die vor Jahren eingeführt wurde, steht oft noch mit „Neu:“ davor, weil niemand daran gedacht hat, das Wort zu entfernen. Für Besucher wirkt das wie ein Hinweis darauf, dass die Seite lange niemand angesehen hat. Datieren Sie Neuigkeiten („seit März 2026 online buchbar“) oder streichen Sie das Wort und beschreiben Sie die Leistung wie jede andere. „Demnächst“ und „bald“ gehören nur auf die Seite, wenn ein Termin feststeht. Sonst ist eine Ankündigung ein Versprechen ohne Datum, das beim nächsten Besuch als gebrochen gelesen werden kann.

Zählbares und verstreute Stammdaten

Zahlen über den eigenen Betrieb überzeugen, solange sie stimmen: Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden, abgeschlossene Projekte, Bewertungen, Fahrzeuge.

Jede dieser Zahlen ändert sich, und sie steht meist an mehreren Stellen, auf der Startseite, im Text über den Betrieb und in einer Bildunterschrift. Die stabile Form ist entweder die Zahl mit Stand („14 Mitarbeitende, Stand Oktober 2026“) oder eine Beschreibung, die ohne Zahl auskommt („eigenes Team für Planung und Montage“). Aussagen wie „zahlreiche zufriedene Kunden“ helfen in keiner der beiden Formen, sie gehören in den zweiten Durchgang. Wie eine Seite über den Betrieb ohne solche Aussagen Vertrauen aufbaut, zeigt der Beitrag Über-uns-Seite: Vertrauen statt Floskeln.

Stammdaten sind Angaben, die es im Betrieb genau einmal gibt: Preise, Öffnungszeiten, die Telefonnummer, der Name der Ansprechpartnerin. Stehen sie zusätzlich im Fließtext einer Leistungsseite, gibt es sie auf der Website mehrfach, und bei der nächsten Änderung wird eine Stelle vergessen. Die stabile Form ist eine Quelle pro Angabe: Öffnungszeiten und Telefonnummer im Kontaktbereich und in der Fußzeile, die auf jeder Seite dieselbe ist, Preise auf der Preisseite, Ansprechpartner auf der Teamseite. Im Text steht dann ein Verweis wie „Unsere Zeiten finden Sie auf der Kontaktseite“. Warum gerade die Erreichbarkeit so oft auseinanderläuft, beschreibt der Beitrag zu Öffnungszeiten und Erreichbarkeit auf der Website, und wie Preise übersichtlich an einer Stelle stehen, der Beitrag Preise auf der Website zeigen.

Aktionen und Nachweise mit Ablauf

Aktionen, Rabatte und Termine haben ein Ende, der Text, in den sie geschrieben wurden, meist nicht.

Eine Frühjahrsaktion im Leistungstext, ein „nur bis Monatsende“ auf der Startseite oder ein Hinweis auf die Messe vom letzten Herbst bleiben stehen, bis jemand zufällig darüber stolpert. Die stabile Form ist die Trennung: Dauertexte beschreiben, was immer gilt, Aktionen bekommen eine eigene Seite oder einen Beitrag mit Datum, der nach dem Ende entfernt oder als abgelaufen gekennzeichnet wird. Eine abgelaufene Aktion, die noch als laufend dasteht, ist mehr als ein Schönheitsfehler; was bei Preisangaben und Werbeaussagen rechtlich zu beachten ist, fasst der Beitrag Preisangaben und Werbeaussagen auf der Website zusammen. Wer Gutscheine verkauft, findet die Fragen zu Fristen und Einlösung im Beitrag Gutscheine über die Website verkaufen.

Nachweise wirken, weil jemand sie geprüft hat, und genau deshalb laufen sie ab: Zertifikate haben eine Gültigkeit, Mitgliedschaften in Verbänden und Innungen enden, Förderprogramme haben einen Zeitraum, Auszeichnungen gelten für ein bestimmtes Jahr. Ein abgelaufener Nachweis sagt Besuchern, dass die Seite nicht gepflegt wird, also das Gegenteil dessen, was er zeigen sollte. Nennen Sie deshalb die Gültigkeit oder das Jahr mit („Mitglied der Innung seit 2011“, „ausgezeichnet 2024“) und sehen Sie diese Angaben bei jeder Durchsicht an. Welche Nachweise Besucher überhaupt überzeugen, beschreibt der Beitrag Vertrauen auf der Website: Siegel, Meisterbrief und Garantie. Auch die Technik hat Nachweise mit Ablauf: Wie sich die Laufzeit von Sicherheitszertifikaten verkürzt, zeigt der Beitrag Zertifikat-Laufzeit und die HTTPS-Warnung in Chrome.

Die Prüffrage für jeden Satz

Fragen Sie bei jeder konkreten Angabe: Wer merkt es, wenn das nicht mehr stimmt, und wer ändert es dann? Gibt es darauf keine Antwort, braucht der Satz eine stabile Form, oder er fliegt raus. Gibt es eine Antwort, gehört die Angabe an genau eine Stelle, und die zuständige Person weiß, dass sie dafür verantwortlich ist.

Datieren

Relative Zeitangaben und „neu“ werden zu einem Jahr oder Monat. Ein Datum bleibt richtig, auch wenn niemand den Text anfasst.

An einer Stelle führen

Preise, Zeiten, Telefonnummer und Namen stehen einmal. Alle anderen Seiten verweisen darauf, statt die Angabe zu wiederholen.

Streichen

Was sich weder datieren noch zentral führen lässt und dem Leser nichts nützt, wird gelöscht. Das ist die Form mit dem geringsten Pflegeaufwand.

Schritt 2: Werbesprache im zweiten Durchgang

Superlative und Leerformeln veralten nicht. „Höchste Qualität“, „kompetente Beratung“ und „individuelle Lösungen“ sind in zehn Jahren genauso richtig oder falsch wie heute.

Sie sagen aber nichts, was der Leser prüfen könnte, und sie kosten Lesezeit auf einer Seite, von der ohnehin nur ein Bruchteil gelesen wird. In der eingangs genannten Studie von 1997 war die Beispielseite in sachlichem statt werblichem Stil um 27 % besser benutzbar (Nielsen Norman Group 1997). Nehmen Sie sich deshalb nach dem Suchlauf dieselbe Seite ein zweites Mal vor und ersetzen Sie jede Werbeformel durch eine prüfbare Angabe oder streichen Sie sie. Eine fertige Liste solcher Floskeln mit Ersatzvorschlägen steht im Beitrag Website-Texte schreiben, die Kunden verstehen; hier wird sie nicht wiederholt.

Beim Ersetzen lauert eine Falle: Eine prüfbare Angabe ist wieder eine Aussage, die veralten kann. Aus „langjährige Erfahrung“ wird schnell „über 25 Jahre Erfahrung“, und das Problem aus dem ersten Durchgang ist zurück. Wählen Sie deshalb Angaben, die stabil sind: das Gründungsjahr statt der Dauer, die Qualifikation statt der Zahl der Aufträge, das Einzugsgebiet statt der Zahl der Kunden, den Ablauf eines Auftrags statt eines Versprechens über seine Qualität. Solche Angaben unterscheiden Ihren Betrieb von anderen und bleiben richtig, bis sich am Betrieb selbst etwas ändert.

  • Einleitungen streichen, die nur ankündigen, worum es gleich geht.
  • Doppelte Aussagen zusammenführen: Was auf der Startseite und auf der Leistungsseite gleich steht, bekommt einen festen Ort.
  • Aufzählungen im Fließtext in eine Liste umwandeln.
  • Absätze mit zwei Gedanken teilen, Absätze ohne eigenen Gedanken löschen.
  • Zwischenüberschriften so formulieren, dass sie allein gelesen etwas sagen.
  • Sätze prüfen, die mit „wir“ beginnen: Oft steht die Information für den Kunden erst am Ende.

Schritt 4: Eine Seite pro Woche

Eine ganze Website auf einmal zu entrümpeln, scheitert oft am Alltag. Besser trägt ein kleiner fester Termin: eine Seite pro Woche, angefangen mit der meistbesuchten.

Welche das ist, zeigt Ihre Besucherstatistik; oft sind es Startseite, Leistungsseiten und Kontakt. So erreichen die ersten Verbesserungen die meisten Besucher, und nach einigen Wochen ist der Teil der Website durchgesehen, den die meisten Besucher sehen. Wie sich die Durchsicht in einen Pflegeplan für Öffnungszeiten, Preise, Formular und Rechtstexte einfügt, beschreibt der Beitrag Website-Pflege: eine Routine für Betriebe.

  1. Die Seite live öffnen und den Suchlauf aus Schritt 1 machen.
  2. Die Funde in die Liste eintragen, mit Typ und Ersatzform.
  3. Stammdaten auf der Seite mit der zentralen Stelle abgleichen und durch Verweise ersetzen.
  4. Ersatzformen einsetzen oder streichen und Sachverhalte von der zuständigen Person bestätigen lassen.
  5. Zweiter Durchgang: Werbesprache ersetzen oder streichen.
  6. Dritter Durchgang: kürzen und gliedern.
  7. Die überarbeitete Seite von jemandem lesen lassen, der sie nicht geschrieben hat; wie ein kleiner Test mit Außenstehenden abläuft, steht im Beitrag Inhalte nachschärfen mit einem Praxistest.
  8. Veröffentlichen und das Datum der Durchsicht in der Liste vermerken.

Das Datum auf der Seite

Zeigt Ihre Seite ein Datum wie „zuletzt aktualisiert“, ändern Sie es nur, wenn sich der Inhalt tatsächlich geändert hat. Google Search Central zählt es zu den Warnzeichen, Seitendaten zu ändern, damit Seiten frisch wirken, obwohl sich der Inhalt nicht wesentlich geändert hat (Google Search Central). Eine Seite, deren Aussagen kein Verfallsdatum mehr tragen, braucht dieses Signal ohnehin seltener.

Den Ton legt die Markenstimme fest. Sie bestimmt laut Dokumentation den Ton, in dem die KI Texte für die Website schreibt und überarbeitet. Stellen Sie sie vor der Runde im Bereich „Marke & Design“ unter „Markenstimme“ auf „Professionell“, im Editor beschrieben als „Sachlich, kompetent, vertrauenswürdig“. Die Markenstimme wirkt nur auf Texte, die die KI danach erzeugt oder überarbeitet; bestehende Texte ändern sich dadurch nicht von selbst. Wie Sie die Markenstimme einstellen, zeigt das Kapitel Marke und Design.

Für Stammdaten, die auf mehreren Seiten erscheinen, gibt es den Bereich „Inhalte“. Dort führen Sie gleichartige Einträge wie Teamprofile, Referenzen oder eine Speisekarte als Collection, und der Baustein „CMS-Liste“ bringt sie auf jede Seite, auf der Sie ihn einfügen. Ändert sich ein Eintrag, ändern Sie ihn einmal; auf der Live-Website erscheint er, sobald Sie die Website das nächste Mal veröffentlichen. Das ist genau die Form „an einer Stelle führen“ aus der Tabelle oben. Den Aufbau beschreibt das Kapitel Inhalte, Mediathek und Blog.

Das Ergebnis immer gegenlesen

Ein KI-Befehl kennt Ihren Betrieb nicht. Beim Kürzen können Angaben wegfallen, die bleiben müssen: eine Einschränkung wie „nur nach Terminvereinbarung“, eine Pflichtangabe oder der Hinweis, für welches Gebiet ein Angebot gilt. Die KI weiß auch nicht, welche Zahl noch stimmt; eine Aussage mit Verfallsdatum bleibt nach dem Umformulieren eine. Lesen Sie jedes Ergebnis gegen, bevor Sie veröffentlichen. Jeder Textbefehl zählt als eine Aktion auf das monatliche KI-Text-Kontingent Ihres Tarifs; welche Kontingente die Tarife enthalten, steht auf der Seite Preise und Tarife.

XICflow erstellt Websites aus Bausteinen, die Sie danach im Editor selbst bearbeiten und veröffentlichen. Wie der Weg von der ersten Beschreibung bis zur veröffentlichten Website aussieht, zeigt die Seite So funktioniert XICflow. Für das Entrümpeln heißt das: Texte, Stammdaten und Sicherungspunkte liegen an einem Ort, und jede Änderung ist mit dem nächsten Veröffentlichen live.

Dieser Artikel basiert auf Daten aus: Nielsen Norman Group (Jakob Nielsen: How Little Do Users Read?, 5. Mai 2008, Auswertung von Browserdaten aus dem Jahr 2005; How Users Read on the Web, 30. September 1997; Concise, SCANNABLE, and Objective: How to Write for the Web, 1997), Google Search Central (Creating Helpful, Reliable, People-First Content, zuletzt aktualisiert am 10. Dezember 2025) sowie der XICflow-Dokumentation (Kapitel Editor und Seiten, Mit der KI arbeiten, Marke und Design sowie Inhalte, Mediathek und Blog, abgerufen im September 2026). Die Studienzahlen stammen aus einer Auswertung von Browserprotokollen und aus einer Laborstudie mit einer Beispielseite; sie sind als Richtung zu lesen, nicht als Messwert für einzelne Websites.