Ein Betrieb mit zwölf Seiten hat selten das Problem, dass Google seine Website nicht findet. Das Problem sitzt eine Ebene tiefer: Die Startseite ist gut erreichbar, auf die Seite über den Wartungsvertrag verweist keine andere Seite, und der Ratgeberbeitrag mit den meisten Lesern endet mit einer guten Antwort, aber ohne auch nur einen Verweis auf die Leistung, um die es eigentlich geht. Interne Links sind die Wege zwischen diesen Seiten. Über sie kommen Besucher von einer Frage zum passenden Angebot, und über sie erkennt eine Suchmaschine, welche Seiten zusammengehören und welche davon dem Betrieb wichtig sind. Dieser Beitrag behandelt das Netz der Links im laufenden Betrieb einer Website mit fünf bis zwanzig Seiten: wie Leistungsseiten untereinander und vom Blog aus verknüpft werden, welche Ankertexte tragen, was Navigation und Fußzeile leisten und wie Sie Seiten ohne eingehenden Link ganz ohne Werkzeug finden. Wie eine einzelne Leistungsseite aufgebaut ist, steht im Beitrag eine Seite je Leistung statt Sammelseite; welche Seiten eine Unternehmenswebsite überhaupt braucht, klärt der Seitenplan für Unternehmenswebsites.
Warum interne Links mehr sind als Klickwege
Google nennt die Aufgabe von Links ohne Umschweife: Sie dienen „als Signal für die Relevanz von Seiten und für die Suche nach neuen Seiten, die gecrawlt werden sollen“ (Google Search Central).
Im Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung steht dazu, dass die überwiegende Mehrheit der neuen Seiten, die Google täglich findet, über Links gefunden wird (Google Search Central). Für eine kleine Website heißt das: Eine Seite, auf die kein Link zeigt, ist für Besucher kaum zu finden und für Suchmaschinen nur über Umwege wie die Sitemap. Auch die Sitelinks, die Google unter manchen Suchergebnissen als weitere Seiten derselben Website einblendet, entstehen aus der Analyse der Linkstruktur; Google empfiehlt dafür, von anderen relevanten Seiten auf die wichtigen Seiten zu verlinken (Google Search Central). Daraus folgt die Grundregel, die Google in seinen Link-Best-Practices ausdrücklich formuliert:
Auf jede Seite, die dir wichtig ist, sollte von mindestens einer weiteren Seite deiner Website verlinkt werden.
Wie groß der Hebel ist, hängt an der Größe der Website. Googles Anleitung zum Crawling-Budget richtet sich in erster Linie an große Websites mit über 1 Million einzelnen Seiten, deren Inhalt sich etwa wöchentlich ändert (Google-Crawling-Infrastruktur), und an mittelgroße Websites mit mehr als 10.000 einzelnen Seiten und täglich wechselnden Inhalten (Google-Crawling-Infrastruktur); beide Werte sind nach Googles eigener Angabe nur ungefähre Größen. Eine Handwerker- oder Praxiswebsite mit zwölf Seiten ist davon weit entfernt. Ihr Engpass ist nicht, ob Google die Seiten überhaupt abruft, sondern welche Seite Verweise bekommt, aus welchem Zusammenhang und mit welchem Text. Genau das entscheidet auch darüber, ob ein Besucher, der über einen Ratgeberbeitrag kommt, beim Angebot landet oder die Website nach dem ersten Absatz wieder verlässt.
Das Seitennetz eines kleinen Betriebs
Eine typische Dienstleister-Website besteht aus der Startseite, einigen Leistungsseiten, einer Seite über den Betrieb, dem Kontakt, den Rechtstexten und einem Blog mit Ratgeberbeiträgen.
Zwischen diesen Seiten gibt es drei Arten von Verweisen: die Navigation im Kopf, die auf jeder Seite gleich ist; die Fußzeile, die ebenfalls überall steht; und die Links im Inhalt, die nur dort stehen, wo ein Thema auf ein anderes trifft. Dazu kommen gesammelte Verweise am Ende eines Abschnitts, etwa als Kartenreihe, und verlinkte Bilder wie Referenzfotos. Jede dieser Arten hat eine eigene Aufgabe, und keine ersetzt die andere. Die Tabelle zeigt, was welcher Linkort leistet und wo er an seine Grenze kommt.
Tabelle waagerecht wischen
| Linkort | Was er leistet | Wo er an Grenzen stößt |
|---|---|---|
| Hauptnavigation im Kopf | Macht die wichtigsten Seiten von jeder Unterseite aus erreichbar | Begrenzter Platz, kein Zusammenhang zum gerade gelesenen Text |
| Textlink im Absatz | Verbindet zwei Seiten genau an der Stelle, an der das Thema fällt | Muss bei jeder Textänderung mitgepflegt werden |
| Verwandte Links am Abschnittsende | Bündelt zwei oder drei nächste Schritte mit einem erklärenden Satz | Wird zur Kachelwand, wenn jede Seite hineinkommt |
| Fußzeile | Vollständige Liste der Leistungen und Rechtstexte auf jeder Seite | Gleich auf allen Seiten, darum ohne Bezug zum Inhalt |
| Verlinktes Bild | Führt aus Galerie oder Referenz direkt zur Leistung | Ohne Alternativtext fehlt der Ankertext |
| Blogbeitrag zur Leistung | Holt Leser aus der Suche zum Angebot | Fehlt in vielen Beiträgen ganz |
Navigation und Fußzeile wiederholen sich auf jeder Seite und tragen deshalb überall dieselben Verweise. Wie viele Links eine Seite üblicherweise trägt, zeigen die Messdaten des HTTP Archive: Im Median enthält eine mobil abgerufene Seite 39 Links auf dieselbe Website (Web Almanac 2025). Diese wiederkehrenden Verweise sind wichtig, weil sie jede Seite von überall erreichbar machen, und die Richtlinien für barrierefreie Webinhalte verlangen genau diese Verlässlichkeit: Navigation, die sich auf mehreren Seiten wiederholt, soll dort in derselben Reihenfolge erscheinen, so das Erfolgskriterium 3.2.3 der Stufe AA in den WCAG 2.2 (W3C). Ein zweites Kriterium derselben Stufe, 2.4.5, verlangt außer bei Schritten eines Ablaufs mehr als einen Weg zu jeder Seite einer Website (W3C) – also etwa Menü plus Textlink, Übersichtsseite oder Suche. Was Navigation und Fußzeile nicht leisten, ist der Zusammenhang. Ein Menüpunkt „Badsanierung“ sagt, dass es die Seite gibt. Ein Satz im Ratgeber über Badkosten, der auf die Badsanierung mit Festpreis verweist, sagt, wann sie die richtige ist.
Leistungsseiten untereinander verknüpfen
Welche Verweise eine einzelne Leistungsseite grundsätzlich trägt – zurück zur Übersicht, zu verwandten Leistungen, zum Anfrageweg und zu Ortsseiten –, beschreibt der eingangs verlinkte Beitrag über Leistungsseiten.
Im laufenden Betrieb lautet die wichtigere Frage nicht „Welche Seiten habe ich?“, sondern „Was braucht ein Kunde als Nächstes?“. Wer eine Badsanierung plant, fragt oft nach Fliesen, nach einem bodengleichen Duschbereich oder nach dem Heizkörper im Bad. Wer eine Heizung tauschen lässt, interessiert sich oft auch für die Wartung danach. Diese Folgefragen sind die Linien im Netz, und sie verschieben sich mit jedem neuen Angebot und jeder neuen Kundenfrage. Eine Leistung ohne erkennbaren Zusammenhang zur aktuellen Seite bekommt dort keinen Link, nur damit sie irgendwo verlinkt ist – für sie gibt es Navigation und Fußzeile. Für die Pflege dieser Linien helfen einige einfache Regeln:
- Den Link dorthin setzen, wo das Thema im Text zum ersten Mal fällt: im Absatz über den Duschbereich auf die Fliesenarbeiten
- Jeden Verweis in beide Richtungen prüfen: Zeigt die Badsanierung auf die Fliesenarbeiten, zeigt die Fliesenseite in der Regel auch auf die Badsanierung
- Folgefragen aus echten Anfragen übernehmen: Fragen Kunden beim Heizungstausch regelmäßig nach der Wartung, gehört auf die Seite zum Heizungstausch ein Verweis auf die Wartung
- Beim Umschreiben eines Absatzes den Link mitnehmen: Wandert der Satz über die Fliesen in einen anderen Abschnitt, wandert der Verweis mit
- Leistungen, die der Betrieb nicht mehr anbietet, aus allen Texten nehmen, statt Links auf eine Seite stehen zu lassen, die es nicht mehr gibt
Wie viele Links es insgesamt sein sollen, beantwortet Google bewusst nicht mit einer Zahl: „Es gibt keine magische ideale Anzahl von Links auf einer Seite“ (Google Search Central). Der Folgesatz ist die brauchbarere Faustregel: Wer den Eindruck hat, dass es zu viele sind, liegt wahrscheinlich richtig. Für eine Leistungsseite heißt das in der Praxis: Navigation und Fußzeile bleiben, wie sie sind, im Inhalt stehen die zwei oder drei Verweise mit echtem Bezug, und am Ende folgt eine kurze Reihe mit den nächsten Schritten. Dasselbe Prinzip gilt für Bilder. Bei einer Fotografin gehört unter die Hochzeitsgalerie ein Verweis auf das Hochzeitspaket, nicht auf die Übersicht aller Angebote; wie Portfolio und Pakete dort zusammenspielen, zeigt der Beitrag zur Fotografen-Website mit Portfolio und Anfragen.
Ein Satz Kontext je Link
Vom Blog zur Leistung
Ratgeberbeiträge beantworten die Fragen, mit denen Menschen suchen, bevor sie einen Betrieb anfragen: „Was kostet ein neues Bad?“, „Wann lohnt sich ein Heizungstausch?“, „Wie oft muss eine Fuge erneuert werden?“.
Wer über eine solche Frage kommt, ist noch nicht auf der Leistungsseite – und genau dorthin soll der Beitrag ihn bringen. Jeder Beitrag verweist deshalb auf mindestens eine Leistungsseite, und zwar an zwei Stellen: einmal im Text, dort, wo die Leistung zum ersten Mal fällt, und einmal am Ende, wenn der Leser seine Antwort hat und den nächsten Schritt sucht. Umgekehrt kann eine Leistungsseite auf ein oder zwei Beiträge verweisen, die eine typische Vorfrage ausführlich beantworten, etwa zu Kosten, Ablauf oder Pflege. So bleibt die Leistungsseite knapp, und die Tiefe liegt im Beitrag.
In XICflow gibt es für diese Wege zwei Bausteine mit ähnlichem Namen, die Unterschiedliches tun. Der Baustein „Verwandte Beiträge“ zeigt laut der Dokumentation der Bausteine für Inhalte und Blog Verweise auf Blogbeiträge mit ähnlichen Schlagwörtern; die Auswahl entsteht beim Bauen der Website. Er sucht verwandte Beiträge zum gerade geöffneten Beitrag, und die Dokumentation hält fest: „Auf einer normalen Seite bleibt er deshalb ohne Wirkung.“ Er verbindet also Beiträge untereinander, nicht Beiträge mit Leistungen. Für den Weg zur Leistungsseite ist der Baustein „Verwandte Links“ gedacht. Die Ziele tragen Sie selbst ein, flach als Liste oder in benannten Gruppen, und je Eintrag gibt es den sichtbaren Linktext, den Pfad und einen Satz, der das Ziel erklärt. Weil ein Beitrag im Editor eine Seite wie jede andere ist, lässt sich der Baustein am Ende eines Beitrags genauso einsetzen wie unter einer Leistungsseite.
Beitrag zur Leistung
Der Hauptweg. Ein Link im Text an der Stelle, an der die Leistung fällt, und ein Eintrag in „Verwandte Links“ am Ende des Beitrags. Der Linktext nennt die Leistung, nicht „hier“.
Leistung zum Beitrag
Ein oder zwei Verweise auf Beiträge, die eine Vorfrage beantworten: Kosten, Ablauf, Pflege. Die Leistungsseite bleibt kurz, wer mehr wissen will, findet die Tiefe einen Klick weiter.
Beitrag zu Beitrag
Das übernimmt „Verwandte Beiträge“ anhand der Schlagwörter. Wer Schlagwörter einheitlich vergibt, bekommt passende Vorschläge; einen Weg zur Leistung ersetzt das nicht.
Ankertexte, die die Leistung nennen
Der Ankertext ist der sichtbare Text eines Links. Er sagt Besuchern und Suchmaschinen, was hinter dem Link liegt.
Google beschreibt einen guten Ankertext als „aussagekräftig, prägnant und relevant für die Seite, auf der er sich befindet, und für die Seite, mit der er verlinkt ist“ (Google Search Central). Wie oft das verfehlt wird, misst eine jährliche Auswertung von einer Million Startseiten: Auf 15,2 Prozent der untersuchten Startseiten fanden sich mehrdeutige Linktexte wie „hier klicken“, „mehr“ oder „weiter“ (WebAIM Million 2026). Auf Leistungsseiten begegnen vor allem drei Muster: der allgemeine Aufruf wie „hier“ oder „mehr erfahren“, der nackte Seitenname ohne Inhalt wie „Leistungen“ und das Gegenteil davon, ein Linktext, in den alle Suchbegriffe hineingepresst wurden. Die Tabelle zeigt typische Fälle und eine tragfähige Alternative.
Tabelle waagerecht wischen
| Linktext | Was er dem Leser sagt | Tragfähige Alternative |
|---|---|---|
| hier | Nichts über das Ziel; ohne den Satz davor bedeutungslos | Badsanierung mit Festpreis |
| mehr erfahren | Dass es weitergeht, aber nicht wohin | Ablauf einer Badsanierung Schritt für Schritt |
| Leistungen | Dass es eine Übersicht gibt, nicht welche Leistung gemeint ist | Heizungstausch im Einfamilienhaus |
| Badsanierung günstig Bad sanieren Festpreis sofort | Suchbegriffe statt Inhalt, liest sich wie Werbung für Maschinen | Badsanierung mit Festpreis |
| Referenzfoto ohne Alternativtext | Einen Link ohne Namen | Alternativtext, der das Ziel nennt: „Referenzen zur Badsanierung“ |
| Unsere Leistungen im Bereich Wartung und Instandhaltung von Heizungsanlagen aller Art | Zu lang, der Kern geht unter | Heizungswartung |
Gegen das Hineinpressen von Suchbegriffen ist Google deutlich: Überflüssige Keywords im Ankertext stellen nach der Anleitung einen Verstoß gegen die Spam-Richtlinien dar (Google Search Central). Natürlich formulierte Linktexte dürfen variieren – „Badsanierung mit Festpreis“ im einen Beitrag, „Ablauf einer Badsanierung“ im anderen –, solange jeder für sich sagt, wohin er führt. Ein eigener Fall sind verlinkte Bilder, etwa Referenzfotos, die zur Leistung führen. Bei ihnen verwendet Google das Alt-Attribut des Bildes als Ankertext (Google Search Central), und genau dort fehlt er häufig: Jedes vierte verlinkte Bild auf den untersuchten Startseiten hatte keinen Alternativtext (WebAIM Million 2026). Die Richtlinien für barrierefreie Webinhalte setzen schon auf der untersten Stufe an: Nach Erfolgskriterium 2.4.4 der Stufe A muss der Zweck eines Links aus dem Linktext allein oder zusammen mit seinem programmatisch ermittelbaren Kontext erkennbar sein (W3C). Wie Linktexte für Menschen mit Screenreader funktionieren, vertieft der Beitrag über barrierefreie Texte.
Navigation, Textlink, Fußzeile: wer welche Aufgabe hat
Die Navigation im Kopf ist das Inhaltsverzeichnis der Website. Sie zeigt auf die Leistungsübersicht oder, bei wenigen Leistungen, direkt auf die einzelnen Leistungsseiten, dazu auf die Seite über den Betrieb, den Blog und den Kontakt.
Mehr gehört selten hinein, denn jeder zusätzliche Punkt macht die anderen schwerer zu finden. Nicht jede Seite, die einen festen Platz im Netz braucht, braucht ihn im Kopf. In XICflow pflegen Sie die Menüpunkte je Sprache im Bereich für Kopf- und Fußzeile; laut der Dokumentation zu Marke und Design gibt es dort wahlweise ein Symbol und ein Mega-Menü aus „Karten“ und „Spalten“, und die Option „Nur im Footer“ blendet einen Punkt aus der Kopfzeile aus. So bleibt der Kopf schlank, und der Punkt ist trotzdem auf jeder Seite verlinkt.
Die Fußzeile ist der Ort für die vollständige Liste: alle Leistungen, die Rechtstexte, Kontakt und Anfahrt. In XICflow lassen sich dafür beliebig viele „Footer-Spalten“ mit Spaltentitel und Links anlegen. Für das Seitennetz hat die Fußzeile zwei Eigenschaften: Sie macht jede eingetragene Seite von überall erreichbar, und sie liefert keinen Zusammenhang, weil sie auf jeder Seite gleich ist. Eine Leistungsseite, die nur in der Fußzeile vorkommt, ist darum zwar verlinkt, aber in keinem Text als Antwort auf eine Frage eingebunden. Was in die Fußzeile gehört und was dort nur Platz kostet, behandelt der Beitrag zur Fußzeile der Website.
Nur echte Links zählen
Verwaiste Seiten ohne Werkzeug finden
Eine verwaiste Seite ist eine Seite, auf die kein anderer Link der eigenen Website zeigt. Bei zwölf Seiten braucht es für die Suche kein Werkzeug, sondern eine Tabelle.
Die Liste aller Adressen liefert die Sitemap: In XICflow entsteht sie laut der Dokumentation zum Veröffentlichen mit jeder Veröffentlichung neu und führt jede indexierbare Adresse. Die Search Console von Google zeigt im Bericht „Links“ zwar die am häufigsten intern verlinkten Seiten, der Bericht enthält aber nach Googles Hilfe nicht alle Links der Website, sondern eine Auswahl (Google Search Console-Hilfe). Für eine kleine Website ist die eigene Zählung deshalb verlässlicher, und bei dieser Größe ist sie schnell erledigt:
- Alle Seiten aus der Sitemap oder der Seitenliste im Editor in eine Tabelle übertragen, eine Zeile je Seite
- Für jede Seite notieren, von wo sie verlinkt wird: Navigation, Fußzeile, Text einer anderen Seite, Blogbeitrag, Bild
- Seiten ganz ohne Eintrag sind verwaist; Seiten, die nur in der Fußzeile stehen, sind schwach eingebunden
- Für jede dieser Seiten die zwei Seiten suchen, auf denen ihr Thema bereits vorkommt, und dort einen Textlink mit dem Namen der Leistung setzen
- Seiten, für die sich kein passender Ort findet, kritisch prüfen: Wird die Leistung noch angeboten? Wenn nicht, die Seite mit einer Weiterleitung auf das nächstpassende Angebot entfernen
Der Linkplan für den laufenden Betrieb
Ein Seitennetz zerfällt nicht auf einmal, sondern mit jedem neuen Beitrag, der ohne Verweis erscheint, und mit jeder Leistung, die dazukommt, ohne dass die bestehenden Seiten auf sie zeigen.
Ändert sich eine Adresse, stellen Sie die internen Links im selben Zug um, damit kein Klick durch eine Weiterleitung läuft; wie das bei einem größeren Umbau mit Weiterleitungen zusammenspielt, beschreibt der Beitrag zum Relaunch ohne Rankingverlust. Für den Alltag reichen feste Anlässe, an denen das Netz mitgepflegt wird:
- Neue Leistungsseite: am selben Tag in die Übersicht aufnehmen, in die Fußzeile eintragen und aus zwei bestehenden Seiten verlinken, deren Thema an die neue Leistung grenzt
- Neuer Beitrag: mindestens eine Leistungsseite im Text verlinken, „Verwandte Links“ am Ende setzen und aus einem älteren Beitrag zum selben Thema auf den neuen verweisen
- Geänderte Leistung: Seitentitel, Linktexte auf anderen Seiten und die Einträge in Menü und Fußzeile in einem Durchgang anpassen
- Gestrichene Leistung: Textlinks entfernen oder auf das nächstpassende Angebot umstellen, statt sie über eine Weiterleitung laufen zu lassen
- Einmal im Quartal: die Tabelle aus dem Abschnitt zu verwaisten Seiten aktualisieren und jeden Linktext einmal ohne den Satz drumherum lesen
Mit XICflow sind diese Handgriffe Arbeit am Text, nicht an der Technik. Im Editor bearbeiten Sie Überschriften, Absätze und Listen direkt im Layout, laut der Funktionsübersicht zum Editor „Akzente, fett, kursiv und Links inklusive“. „Verwandte Links“ und „Verwandte Beiträge“ setzen Sie als Bausteine, Menüpunkte und Footer-Spalten pflegen Sie je Sprache an einer Stelle, und die Sitemap entsteht bei jeder Veröffentlichung neu. Wer seine Website so pflegt, legt beim Schreiben eines Beitrags den Weg zur Leistung gleich mit an, statt ihn später in einer Aufräumaktion nachzutragen. Welcher Umfang in welchem Tarif enthalten ist, steht in der Übersicht der Tarife.
Das Seitennetz im Kern