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Branchen-Website

Salon-Website für Friseur und Kosmetik mit Terminanfrage

Preisliste, Vorher-Nachher-Galerie, Öffnungszeiten und eine Terminanfrage rund um die Uhr: So baut ein Friseur- oder Kosmetiksalon seine eigene Website.

15 Min. Lesezeit Salon-WebsiteFriseurKosmetikTerminanfragePreisliste

Wer heute einen Friseur- oder Kosmetiksalon sucht, greift zum Smartphone – oft abends auf dem Sofa, lange nach Feierabend. Genau dann entscheidet sich, ob aus einer flüchtigen Suche eine Terminanfrage wird oder nicht. Drei Fragen stellt die Kundschaft dabei fast durchweg zuerst: Was kostet die Leistung, wie sieht die Arbeit aus und wann ist geöffnet? Eine eigene Salon-Website beantwortet alle drei auf einen Blick und nimmt die Anfrage entgegen, während das Telefon längst nicht mehr besetzt ist. Dieser Beitrag zeigt, wie sich eine Salon-Seite aus wenigen Bausteinen zusammensetzt: eine transparente Preisliste, eine Vorher-Nachher-Galerie, die rechtlich sauber aufgebaut ist, ein verlässlicher Öffnungszeiten-Block und eine Terminanfrage, die rund um die Uhr funktioniert. Es geht dabei nicht um Technik um ihrer selbst willen, sondern um die Frage, wie ein Salon online genauso einladend wirkt wie im Ladengeschäft – und dabei die Regeln zu Preisangaben, Bildrechten und Datenschutz einhält.

Salon-Website fürs SmartphonePreisliste · Galerie · Öffnungszeiten · Termin anfragenIhr SalonFriseur und KosmetikPreislisteDamen-Schnittab 39 €Colorationab 69 €Vorher / NachherVorherNachherÖffnungszeitenMo–Fr09–19 UhrSa09–14 UhrSogeschlossenTermin anfragenrund um die Uhr1Preisliste als KartenLeistungen und Preise klar aufgelistet2Vorher-Nachher-GalerieSlider mit Einwilligung der Abgebildeten3Öffnungszeiten-BlockStrukturiert und stets aktuell4Termin anfragenAnfrage rund um die Uhr, auch nach Feierabend

Anfragen, wenn der Salon längst geschlossen ist

Ein großer Teil der Terminwünsche entsteht abends und am Wochenende – also dann, wenn im Salon niemand ans Telefon geht. Eine Website nimmt die Anfrage in diesem Moment entgegen, statt sie zu verlieren. Am nächsten Morgen liegt der Wunsch mit Name, gewünschter Leistung und Zeitfenster im Postfach und lässt sich in Ruhe bestätigen.
  • Leistung klar benennen: Damenschnitt, Herrenschnitt, Coloration, Maniküre oder Gesichtsbehandlung statt vager Sammelbegriffe.
  • Preis oder Ab-Preis angeben und Ab-Preise deutlich als solche kennzeichnen.
  • Gesamtpreis inklusive Umsatzsteuer ausweisen, wie es die Preisangabenverordnung verlangt.
  • Dauer der Behandlung ergänzen, damit die Kundschaft den Termin realistisch einplanen kann.
  • Zusatzleistungen und mögliche Aufpreise transparent auflisten, statt sie erst vor Ort zu nennen.
  • Einen Stand oder ein Aktualisierungsdatum pflegen, damit veraltete Preise gar nicht erst entstehen.

Preise an einer Stelle pflegen

Verstreute Preisangaben auf mehreren Kanälen geraten früher oder später in Widerspruch. Pflegen Sie die Preisliste zentral auf der eigenen Website und verweisen Sie von anderen Kanälen dorthin. So ändern Sie einen Preis an einer einzigen Stelle, und die Angabe bleibt überall stimmig – ein Vorteil, den fremde Profile in dieser Form selten bieten.
  1. Vor der Aufnahme klären, ob und wofür die Bilder verwendet werden sollen, und das offen ansprechen.
  2. Eine schriftliche Einwilligung einholen, die Zweck, Umfang und Veröffentlichungskanäle benennt.
  3. Auf die Freiwilligkeit hinweisen: Eine Behandlung darf nicht von der Zustimmung zur Veröffentlichung abhängen.
  4. Ein Widerrufsrecht einräumen und einen einfachen Weg beschreiben, wie das Bild wieder entfernt wird.
  5. Bei Minderjährigen die Einwilligung der Sorgeberechtigten einholen und dokumentieren.
  6. Die Einwilligungen geordnet aufbewahren, damit sich im Zweifel nachweisen lässt, welches Bild abgedeckt ist.

Ohne Einwilligung kein Bild online

Ein Vorher-Nachher-Foto ohne dokumentierte Einwilligung der abgebildeten Person gehört nicht auf die Website – auch dann nicht, wenn das Ergebnis noch so gelungen ist. Eine Einwilligung muss freiwillig erfolgen, verständlich formuliert sein und sich widerrufen lassen. Wird sie widerrufen, ist das Bild zu entfernen. Diese Sorgfalt schützt die Kundschaft und den Salon gleichermaßen.
  • Reguläre Zeiten klar und einheitlich angeben, ohne mehrdeutige Formulierungen.
  • Feiertage und Betriebsurlaub rechtzeitig hinterlegen, statt die Kundschaft vor verschlossener Tür stehen zu lassen.
  • Kurzfristige Änderungen an einer zentralen Stelle pflegen und von dort ausspielen.
  • Strukturierte Daten nutzen, damit Suchmaschinen die Öffnungszeiten korrekt übernehmen.
  • Einen Hinweis ergänzen, dass eine Terminanfrage auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich ist.

Terminanfrage rund um die Uhr

Der wichtigste Schritt einer Salon-Website ist die Terminanfrage.

Sie muss nicht zwingend ein vollständiges Buchungssystem mit Kalenderabgleich sein – für viele Salons genügt ein klar aufgebautes Anfrageformular, das die gewünschte Leistung, den bevorzugten Zeitraum und den Kontaktweg abfragt und die Anfrage direkt an den Salon leitet. Der entscheidende Vorteil liegt in der Erreichbarkeit: Das Formular nimmt Wünsche rund um die Uhr entgegen, auch dann, wenn niemand ans Telefon gehen kann. Damit aus einer Anfrage ein bestätigter Termin wird, muss die Antwort zuverlässig ankommen – eine Bestätigungs-E-Mail im Spam-Ordner kostet den Termin. Worauf es bei der Zustellung geschäftlicher E-Mails ankommt, ist deshalb kein Nebenschauplatz. Ob eine schlichte Anfrage oder eine terminierte Buchung besser passt, wägt der Beitrag zur Online-Terminbuchung für Betriebe ab.

Jederzeit erreichbar

Das Anfrageformular nimmt Terminwünsche auch abends und am Wochenende entgegen, ohne dass jemand am Telefon sein muss.

Weniger Telefonaufwand

Klar strukturierte Anfragen bündeln die nötigen Angaben und ersparen mehrfaches Nachtelefonieren auf beiden Seiten.

Alle Angaben auf einmal

Leistung, Wunschzeitraum und Kontaktweg kommen gemeinsam an, sodass sich der Termin in einem Schritt bestätigen lässt.

Flow Blocks für den Salon

XICflow setzt eine Salon-Seite nicht auf einer leeren Fläche zusammen, sondern aus einem Katalog fertiger Flow Blocks.

Jeder Baustein bringt seine Struktur, seine barrierearme Auszeichnung und sein Verhalten auf dem Smartphone bereits mit, sodass sich die Arbeit vom Bauen zum Anordnen und Befüllen verschiebt. Ein gutes Briefing beschleunigt das erheblich: Je klarer die Angaben zu Leistungen, Preisen, Bildern und Zeiten sind, desto näher liegt der erste Entwurf am fertigen Ergebnis. Was in ein solches Briefing gehört, beschreibt der Beitrag zu den Eingaben für den KI-Website-Builder.

Preisliste als Karten

Leistungen mit Preisen oder Ab-Preisen samt Umsatzsteuer, auf einen Blick geordnet und leicht zu pflegen.

Vorher-Nachher-Galerie

Ein Slider zwischen Vorher und Nachher, mit Hinweis auf die Einwilligung der abgebildeten Personen.

Öffnungszeiten-Block

Reguläre Zeiten, Feiertage und Urlaub, zentral gepflegt und überall konsistent dargestellt.

Terminanfrage

Ein Formular für Leistung, Wunschzeitraum und Kontaktweg, das rund um die Uhr erreichbar ist.

Leistungsübersicht

Behandlungen gruppiert und beschrieben, damit die Kundschaft schnell die passende findet.

Team und Über uns

Gesichter, Qualifikationen und die Geschichte des Salons schaffen Vertrauen vor der ersten Anfrage.

Für das Smartphone gebaut

Die Suche nach einem Salon läuft über das Smartphone, also muss die Seite zuerst auf dem Smartphone funktionieren: gut lesbare Schrift, Schaltflächen, die sich mit dem Daumen treffen lassen, schnell ladende Bilder und eine Preisliste, die kein endloses Zoomen verlangt. Eine mobil zuerst gebaute Seite ist keine geschrumpfte Desktop-Version, sondern von Beginn an für den kleinen Bildschirm gedacht. Das zahlt sich auch bei der Sichtbarkeit aus, weil Suchmaschinen die mobile Fassung bewerten. Weil das Anfrageformular Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Dienstleistung anbahnt, können Anforderungen an die Barrierefreiheit greifen; ob sie einen kleinen Salon betreffen, klärt der Beitrag zur Kleinstunternehmen-Ausnahme im BFSG. Was die eigene Seite von einem reinen Fremdprofil unterscheidet, führt zudem der Funktionsvergleich vor Augen.

Tabelle waagerecht wischen

AspektEigene Salon-WebsiteNur fremdes Profil
PreislisteVollständig und jederzeit aktualisierbarOft nur eingeschränkt oder gar nicht möglich
Vorher-Nachher-GalerieFrei gestaltbar mit dokumentierter EinwilligungAn die Vorgaben der Plattform gebunden
ÖffnungszeitenAn einer Stelle gepflegt, überall konsistentMehrfach verstreut, schnell widersprüchlich
TerminanfrageDirekt an den Salon, rund um die UhrAbhängig von fremden Funktionen
AuffindbarkeitEigene Domain, für Suchmaschinen optimierbarSichtbarkeit richtet sich nach der Plattform
DatenhoheitKontaktdaten liegen beim SalonZugang und Daten liegen bei Dritten

Die eigene Website, die eigenen Regeln

Ein Profil auf einer fremden Plattform folgt deren Regeln zu Layout, Preisen und Kontakt. Die eigene Salon-Website dreht das Verhältnis um: Der Salon entscheidet, was gezeigt wird, wie Preise formuliert sind und wohin eine Anfrage geht. Diese Unabhängigkeit ist über die Jahre so viel wert wie die Gestaltung am Tag der Veröffentlichung.

Eine Salon-Website verdient sich ihren Wert in einem einzigen Moment: wenn jemand spätabends beschließt, eine Anfrage zu senden, statt weiterzuscrollen.

So starten Sie Ihre Salon-Website

  • Leistungen mit Preisen oder Ab-Preisen samt Umsatzsteuer zusammenstellen und die Dauer je Behandlung notieren.
  • Einwilligungen für Fotos klären, bevor ein Bild in die Galerie kommt, und die Nachweise aufbewahren.
  • Reguläre Öffnungszeiten sowie Feiertage und Urlaub festhalten, bereit zur Pflege an einer Stelle.
  • Festlegen, was das Anfrageformular abfragt: Leistung, Wunschzeitraum, Kontaktweg und eine kurze Nachricht.
  • Sicherstellen, dass Bestätigungs-E-Mails zuverlässig ankommen, damit kein Termin im Spam-Ordner verloren geht.
  • Die mobile Ansicht zuerst prüfen: lesbare Schrift, große Schaltflächen, schnelle Bilder.
  • Vorab ein paar Beispiel-Layouts vergleichen und den Aufwand einordnen – die Preisübersicht nennt die Konditionen.
Dieser Artikel basiert auf Daten aus: Bitkom, Statistisches Bundesamt, Preisangabenverordnung (PAngV), Kunsturhebergesetz (KUG, § 22) und Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO, Art. 6 und Art. 7).